GRIMMGHOZT vor einer Backsteinwand

ÜBER MICH

Musiker, Rapper und Filmemacher aus Deutschland

Musik und Film sind für mich zwei Wege, Gedanken, Gefühle und Erfahrungen hörbar und sichtbar zu machen.

GRIMMGHOZT steht für Musik zwischen Wut, Verletzlichkeit, Hoffnung und dem Willen, trotz allem weiterzumachen. Meine Songs entstehen aus persönlichen Erfahrungen und aus Dingen, die mich beschäftigen, geprägt oder verändert haben.

AM ANFANG WAR MUSIK

Musik begleitet mich, seit ich denken kann – Filme fast genauso lange. Mit fünf Jahren entdeckte ich das Keyboard und begann, eigene Melodien zu spielen. Mit zwölf bekam ich meine erste Videokamera. In dieser Zeit begann ich auch damit, eigene Musik aufzunehmen, Texte zu schreiben und meine Ideen Schritt für Schritt selbst umzusetzen.

Von da an gehörten Klang und bewegte Bilder für mich zusammen. Was zunächst aus Neugier entstand, entwickelte sich zu dem Wunsch, eigene Welten zu erschaffen: Musik nicht nur zu schreiben, sondern sie auch visuell weiterzuerzählen.

MEINE WELT

Meine Verbindung zu Hip-Hop entstand zu einer Zeit, in der diese Kultur in Deutschland noch weit vom Mainstream entfernt war. Seit über 30 Jahren begleitet und prägt sie mich.

Als Kind und Jugendlicher nahm ich alles auf, was ich finden konnte – von 2 Live Crew und Eazy-E bis zu den unterschiedlichen Stilen der West- und Eastcoast. Filme wie Boyz n the Hood und Menace II Society erweiterten diese Welt und beeinflussten meinen Blick auf Musik, Gesellschaft und Identität.

Hip-Hop war für mich nie nur ein bestimmter Sound. Es ging immer auch darum, aus den eigenen Möglichkeiten etwas Eigenes zu erschaffen und der eigenen Perspektive Ausdruck zu verleihen.

GRIMMGHOZT bei einer Gesangsaufnahme im Studio

DURCH DIE HÖLLE

Der Wunsch, eigene Musik zu veröffentlichen und damit Menschen zu erreichen, ist nie verschwunden. Neben Familie und Beruf entstand über die Jahre mein eigenes Studio.

Produzieren, Schreiben, Rappen, Singen und Aufnehmen begleiteten mich zu diesem Zeitpunkt bereits seit Langem. Mit dem eigenen Studio konnte ich diese Fähigkeiten jedoch intensiv vertiefen, technisch verbessern und immer stärker miteinander verbinden. Dadurch wuchs nicht nur mein Verständnis für Musikproduktion – auch die Qualität meiner Songs entwickelte sich deutlich weiter.

Dieser Weg verlief nicht geradlinig. Er führte durch Zweifel, Rückschläge und Phasen, in denen es leichter gewesen wäre, alles aufzugeben. Aus dieser Entwicklung entstand zunächst ThruHell und schließlich GRIMMGHOZT: ein Projekt, in dem meine musikalischen, persönlichen und visuellen Erfahrungen zusammenkommen.

VISUELLE WELTEN

Die visuellen Seiten meiner Musik entwickle und produziere ich weitgehend selbst. Dazu gehören Konzeption, Aufnahmen, Greenscreen, Schnitt, Compositing, 3D-Arbeit und die Gestaltung der jeweiligen Bildwelt.

Meine frühen Musikvideos für ThruHell entstanden noch vollständig ohne generative KI. Viele Szenen wurden von Hand in 3D aufgebaut und animiert. Die Produktion eines einzigen Musikvideos konnte dadurch bis zu einem halben Jahr dauern.

Heute nutze ich KI als zusätzliches Werkzeug innerhalb meiner visuellen Produktion. Sie hilft mir beispielsweise dabei, Hintergründe für Social-Media-Clips zu gestalten, reale Aufnahmen in andere Welten zu versetzen oder Lichtstimmungen durch Relighting anzupassen. Meine eigenen Aufnahmen, Performances und Ideen bleiben dabei der Ausgangspunkt.

Was früher viele Monate beanspruchte, kann ich dadurch – abhängig vom Umfang – teilweise innerhalb einer Woche umsetzen. Dazu gehören weiterhin Planung, Kleidung, Dreharbeiten, Greenscreen-Aufnahmen, Schnitt und die Verbindung aller Elemente. KI ersetzt diese Arbeit nicht, aber sie erweitert meine Möglichkeiten und erlaubt mir einen Output, der ohne ein großes Team oder hohes Produktionsbudget kaum realisierbar wäre.

Für meine Musik gilt eine klare Grenze: Meine Texte schreibe ich selbst. Sie entstehen aus meinen Gedanken, Erfahrungen und Gefühlen. Auch Melodien, Akkorde und musikalische Ideen kommen von mir – aus meinem Kopf, meinen Händen und meinem eigenen kreativen Prozess.

Ich verwende keine KI-Musikgeneratoren, um meine Songs schreiben oder komponieren zu lassen. Neue Technologien lehne ich nicht grundsätzlich ab, aber sie müssen meiner Arbeit dienen und dürfen nicht das ersetzen, was den Kern meiner Musik ausmacht.

Greenscreen- und Lichtaufbau im Studio von GRIMMGHOZT
Studiomikrofon vor farbig beleuchtetem Arbeitsplatz
Musik-Controller im Studio
Arbeitsmonitore bei der visuellen Produktion
Keyboard im Musikstudio

WAS ZÄHLT

Die Identität meiner Musik folgt keinem festen Muster, sondern meiner Intention. Jeder Song nimmt die Form an, die er braucht – sei sie dunkel oder hoffnungsvoll. Alles ist möglich, solange es dem entspricht, was ich ausdrücken will.

Technologie hilft mir dabei, meine Ideen sichtbar zu machen. Der Ursprung meiner Musik bleibt jedoch menschlich: meine Erlebnisse, meine Gedanken, meine Stimme und meine Entscheidungen.

Ich bin dankbar für jeden Menschen, der meine Songs hört, meine Videos ansieht und diesen Weg begleitet. GRIMMGHOZT steht für Eigenständigkeit, Ausdruck und den Willen, aus den eigenen Erfahrungen etwas Bleibendes zu schaffen.

Und manchmal mache ich mir Gedanken über Dinge, die über Musik und Bilder hinausgehen. Manche davon schreibe ich auf: Off Record.