VISUELLE WELTEN
Die visuellen Seiten meiner Musik entwickle und produziere ich weitgehend selbst. Dazu gehören Konzeption, Aufnahmen, Greenscreen, Schnitt, Compositing, 3D-Arbeit und die Gestaltung der jeweiligen Bildwelt.
Meine frühen Musikvideos für ThruHell entstanden noch vollständig ohne generative KI. Viele Szenen wurden von Hand in 3D aufgebaut und animiert. Die Produktion eines einzigen Musikvideos konnte dadurch bis zu einem halben Jahr dauern.
Heute nutze ich KI als zusätzliches Werkzeug innerhalb meiner visuellen Produktion. Sie hilft mir beispielsweise dabei, Hintergründe für Social-Media-Clips zu gestalten, reale Aufnahmen in andere Welten zu versetzen oder Lichtstimmungen durch Relighting anzupassen. Meine eigenen Aufnahmen, Performances und Ideen bleiben dabei der Ausgangspunkt.
Was früher viele Monate beanspruchte, kann ich dadurch – abhängig vom Umfang – teilweise innerhalb einer Woche umsetzen. Dazu gehören weiterhin Planung, Kleidung, Dreharbeiten, Greenscreen-Aufnahmen, Schnitt und die Verbindung aller Elemente. KI ersetzt diese Arbeit nicht, aber sie erweitert meine Möglichkeiten und erlaubt mir einen Output, der ohne ein großes Team oder hohes Produktionsbudget kaum realisierbar wäre.
Für meine Musik gilt eine klare Grenze: Meine Texte schreibe ich selbst. Sie entstehen aus meinen Gedanken, Erfahrungen und Gefühlen. Auch Melodien, Akkorde und musikalische Ideen kommen von mir – aus meinem Kopf, meinen Händen und meinem eigenen kreativen Prozess.
Ich verwende keine KI-Musikgeneratoren, um meine Songs schreiben oder komponieren zu lassen. Neue Technologien lehne ich nicht grundsätzlich ab, aber sie müssen meiner Arbeit dienen und dürfen nicht das ersetzen, was den Kern meiner Musik ausmacht.